Obersteirische Rundschau, 20./22. Mai 2020, Ausgabe Mürztal-Waldheimat

Seite 2 20./22. Mai 2020 LOKALES www.rundschau-medien.at Die nächste Rundschau erscheint am 4./5.6.2020 Anzeigenschluss: Mittwoch, 27.5.2020 Tel. 03862 / 8989-250 office@rundschau-medien.at Die weiteren Termine: 17./18. Juni 2020 1./2. Juli 2020 28. Juni steht als Wahltermin Steiermark. Mit einem ein- stimmigen Beschluss hat der Landtag die Fortführung der Gemeinderatswahl festgelegt. Nun steht es fest: Am Sonntag, dem 28. Juni werden die stei- rischen Gemeinderatswahlen durchgeführt, die nach dem Ausbruch der Corona-Krise im März ausgesetzt wurden. Die- ser Termin wurde nach Gesprä- chen von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und dessen Stellvertreter Anton Lang mit demVorsitzenden des Städtebundes KurtWallner und dem Präsidenten des Gemein- debundes Erwin Dirnberger sowie den Klubobleuten der im steirischen Landtag vertre- tenen Parteien einstimmig be- schlossen. Auch laut Experten der Medi- zinischen Universität Graz ist die Durchführung der Wahl zu diesem Zeitpunkt vertretbar, sie schätzen das Risiko einer etwaigen Ansteckung als sehr gering ein. Um die WählerIn- nen wie auch die Mitglieder der Wahlbehörden dennoch bestmöglich zu schützen, wird unter Einbindung von Bundes- und Landesstellen ein Hygie- ne-Leitfaden erarbeitet, der in jedem Wahllokal größtmögli- che Sicherheit gewährleistet. Alle Stimmen, die bereits im Vorfeld bei der vorgezogenen Stimmabgabe oder via Wahl- karten abgegeben wurde, be- halten ihre Gültigkeit. Einig über Wahltermin: Kurt Wallner, Hermann Schützenhöfer, Anton Lang und Erwin Dirnberger (v. li). Foto: Land Stmk./Streibl Noch nicht hint’nach „Hint’nach ist man immer g’scheiter!“ Man wäre ja geneigt, diesem Klassi- ker unter den steirischen Sprüchen hundert Prozent Treffsicherheit zu attestie- ren. Bei seiner Anwendung auf den Corona-Lockdown spießt es sich aber. Zwar ist die Extremphase vorbei, die epidemiolo- gischen Daten sehen gut aus, die freigeschaufelten intensivmedizinischen Kapazitäten waren nie auch nur zu einem Drittel ausgelastet. Gut soweit. „Die Maßnahmen haben gegriffen“, sagen die einen. „Die Maßnahmen waren von Haus aus überzogen“, sagen die anderen. Knifflig bloß: Was davon hätte man denn diesfalls weglassen können?Was hätt’s vertra- gen, woran wär’s gekippt? Spekulation über Spekula- tion. Nein, so g’scheit sind wir (noch) nicht. Vorrangig geht’s mittel- fristig einmal ums Raus- kommen – ohne zu großen Gesichtsverlust für wenige, ohne existenzbedrohende wirtschaftliche Folgen für die meisten, und möglichst gesund für alle. Gleichzeitig ist es ein Gebot der Stunde, für die Zukunft – Covid-19 wird laienhaft geschätzt nicht die letzte hochinfektiöse Krankheit derWelt sein – andere Strategien zu entwi- ckeln, um uns nicht gar so am falschen Fuß erwischen zu lassen. Das schließt die Politik ebenso ein wie die Wirtschaft und letztendlich jede und jeden. Denn die Frage, ob wir uns einen zweiten derartigen Lockdown leisten könnten, ist obsolet. Wirklich leisten können wir uns schon den einen nicht. Karl Doppelhofer karl.doppelhofer@  rundschau-medien.at Kommentar 04 Regionaler Zusammenhalt ist wichtig für den Neustart. 14 Neues aus der Stadt   Bruck auf vier Sonderseiten. 18 Leoben: Aktuelles aus der Mon- tanstadt auf vier Sonderseiten. 32 Heim-Haus-Garten mit Jobprofil „Fliesen- und Plattenleger“. 40 Kleinanzeigen,   Impressum auf Seite 43. 55 Service in der Rundschau, Standesmeldung ab 54. 10 Im Trachtenhandel endet Krise nicht mit der Öffnung. Diesmal in der Rundschau 28 Auch digitale Dienstleister punkten mit Regionalität. 38 Achte Generation: Der neue Skoda Octavia im Test. Fotos: SG, KD (2)

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