Obersteirische Rundschau, 22./23. Jänner 2025, Ausgabe Bruck an der Mur

Seite 36 22./23. Jänner 2025 www.rundschau-medien.at SPORT Dritte Runde im Hallencup Mürzzuschlag. 189 Schwimmerinnen und Schwimmer von zehn Vereinen kämpften kürzlich bei der dritten Runde des steirischen Hallencups in Mürzzuschlag um Bestzeiten, Siege und Punkte für die Gesamtwertung. Zu absolvieren waren zwei unterschiedliche Schwimmstile jeweils auf der 100-Meter-Distanz. Klassensiege feierten Lena Pichler (SV Kapfenberg), Lilli Paier, Hana Schlauer (beide SV Leoben) und Eva Jus (SC Mürzzuschlag). Ein zweiter Platz ging an Lilly Reisenauer (SC Mürzzuschlag). Dritter wurden Paula Schwarz (SV Kapfenberg), Petra Pezer und Dorottya Futo (beide SC Mürzzuschlag). Die vierte und letzte Runde des steirischen Hallencups wird am 25. Jänner in Kapfenberg stattfinden. Das Kapfenberger Schwimmerteam beim Wettkampf in Mürzzuschlag. Foto: KK „Padel-Sport wird Bruck. Rund 1000 Sportlerinnen und Sportler spielen auf der Brucker Murinsel bereits regelmäßig Padel-Tennis, Lukas Labitsch über den Hype des Rückschlagspiels. „Es ist eine Mischung aus Tennis und Squash. Die zwei Spielhälften sind durch ein Netz getrennt und auf allen vier Seiten rundherum sind Glasscheiben“, erklärt Lukas Labitsch den Padel-Sport, der in den vergangenen Jahren auch in Bruck zu einem echten Trend wurde. Im Mai 2021 errichtete Labitsch auf der Brucker Murinsel die ersten beiden Plätze, ein Jahr später folgten zwei weitere. „Inzwischen sind rund 1000 Spielerinnen und Spieler regelmäßig in Bruck auf den Plätzen. Und rund 80 Prozent davon kommen direkt aus Bruck oder der näheren Umgebung“, so Labitsch mit Verweis auf das Reservierungssystem. Schnelles Erfolgserlebnis. „Padel ist im Gegensatz zu Tennis einfacher zu lernen und man hat daher sehr schnell Erfolgserlebnisse. So kommt es auch bei niedrigem Spielstärkenniveau bereits zu längeren Ballwechsel“, sagt er über das Erfolgsrezept des Trendsports. „Anfangs sind viele Spieler aus der Tenniscommunity zum Padel gekommen, inzwischen sind es wohl nur noch rund 20 Prozent, die vom Tennis wechseln“, so Labitsch. Gespielt wird Padel ausschließlich als Doppel, sprich es stehen immer vier Spieler am Platz. „Daher war vor allem am Anfang der Communityaufbau sehr wichtig, damit sich immer vier zusammenfinden. In den ersten beiden Jahren war ich oft eine Art Partnerbörse und habe auch selbst sehr viel gespielt“, erzählt Labitsch, der im Herbst 2024 nun auch eine eigene Padelhalle mit drei Plätzen eröffnete. Insgesamt investierte der Brucker Unternehmen bereits rund 1,2 Millionen Euro in die Padelanlagen auf der Brucker Murinsel. Turniere boomen. Zudem werden auch zahlreiche Turniere auf der Brucker Anlage ausgetragen. „2024 hatten wir rund 60 Turniertage, heuer werden es sicherlich noch mehr sein, denn die Begeisterung unter der Spielern ist riesig. Großteils sind es Ein-Tages-Turniere mit jeweils 24 Spielern, welche eigentlich immer alle voll ausgeLukas Labitsch in seiner Padelhalle auf der Brucker Murinsel. Foto: PA Zitiert „Padel ist im Gegensatz zu Tennis einfacher zu lernen und man hat daher sehr schnell Erfolgserlebnisse.“ Lukas Labitsch Tischtennisjugend zeigt auf Bruck, Kapfenberg. Die Brucker Nachwuchs-Tischtennisspielerin Dorotheea Alexandru gewann jüngst das „Win 3“-Turnier in Kufstein. In der Topgruppe gewann die 16-Jährige alle neun Spiele und gab bei 27 Satzgewinnen lediglich vier Sätze ab. Die KSV-Tischtennis-Herren feierten ebenfalls in Kufstein einen 3:2-Erfolg im ÖTTV-Cup. Beim Sieg gegen den Bundesligisten präsentierte sich vor allem KSV-Nachwuchsspieler Tobias Hold mit zwei Siegen stark. Im Viertelfinale wartet nun am 16. März Salzburg. Das zweite KSV-Team holte in der zweiten Bundesliga kürzlichen ein 6:1-Sieg gegen Gumpoldskirchen und einen 6:0-Erfolg gegen Alt Erlaa. Damit fixerte das Kapfenberger Team das obere Play-Off in der zweiten Liga. Die 16-jährige Dorotheea Alexandru (li.) gewann das „Win 3-“Turnier in Kufstein, der 18-jährige Tobias Hold (oben) feierte im ÖTTV-Cup zwei Siege. Fotos: Heimrath

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