Obersteirische Rundschau, 19./20. Februar 2025, Ausgabe Bruck an der Mur

Seite 18 19./20. Februar 2025 WERBUNG www.rundschau-medien.at HEIM – HAUS – GARTEN Kindberg. Das Führungsduo des E-Werks Kindberg Günther Niesenbacher und Stefan Zangl im Gespräch. Das E-Werk Kindberg, das heuer sein 120-jähriges Bestehen feiert, bekommt einen neuen technischen Direktor. Günther Niesenbacher wird die Nachfolge von Jürgen Hofer antreten. Mit dieser Personalentscheidung setzt das Unternehmen auf eine erfahrene Führungskraft, die den Betrieb in eine nachhaltige und innovative Zukunft führen wird. Frage: Sie waren 37 Jahre lang in der Industrie tätig, was ist der Grund für die beru iche Neuorientierung? Günther Niesenbacher: Ich habe 37 Jahre gerne in der Industrie gearbeitet, nur irgendwann muss auch der Schritt erfolgen, um sich selbst nochmals weiterzuentwickeln. Das Interesse an der Energieerzeugung hat mich bereits die vergangenen 15 Jahre begleitet, und dadurch wollte ich auch die Chance nützen, dies bei einem regionalen Energieerzeuger umzusetzen. Und das Umfeld im E-Werk Kindberg entspricht genau dem, was ich mir vorgestellt habe. Frage: Was werden Ihre zukünftigen Aufgaben sein? Niesenbacher: Der Schwerpunkt liegt derzeit auf der Weiterentwicklung der Infrastruktur mit Hilfe einer neuen Softwarelösung. Diese ist für unser Unternehmen maßgeschneidert und wird uns künftig bei der Verwaltung unserer Ressourcen helfen. Personaleinsatzpläne, Kapazitätsplanung, auftragsbezogenes Arbeiten vom Auftragseingang bis zur Abrechnung und die Zeitwirtschaft mit einem Gleitzeitmodell werden die täglichen Abläufe vereinfachen. Unsere Mitarbeiter, aber auch unsere Kunden erhalten dadurch mehr Flexibilität bei der Ausführung von der Planung bis zur Umsetzung eines Auftrags. Frage: Wie sieht es mit der Digitalisierung im E-Werk Kindberg aus? Niesenbacher: Mit der nachhaltigen Energiegewinnung ergeben sich immer mehr IT-OT-Projekte, was auch das E-Werk Kindberg zu Digitalisierungsmaßnahmen zwingt, um unser bestehendes Energienetz in puncto Infrastruktur und Versorgungssicherheit für unsere Kunden zu stärken und vor allem eine zeitgemäße Sicherheit im Bereich Cybersecurity und Systeme zienz herzustellen. Der Umgang mit Betriebs-, Erzeugungs- und Kundendaten bringt für uns neue zukunftsweisende Aufgaben mit sich, die wir gerade im Unternehmen detektieren, um für Optimierungen vorbereitet zu sein. In diesem Zusammenhang gilt es auch die Richtlinien des Netz- und Informationssicherheitsgesetzes zu berücksichtigen, die für die Mitarbeiter im E-Werk völlig neue Herausforderungen bringen. Frage: Was ist für Sie im Unternehmen wichtig? Niesenbacher: Die Identi kation mit dem Unternehmen und unseren Mitarbeitern ist mir ein großes Anliegen. Meine Türe steht für sie wie auch für unsere Kunden stets o en. Nur wenn man die gleichen Interessen verfolgt, bringt man das Unternehmen vorwärts. Frage: Wie gut vorbereitet ist das E-Werk Kindberg auf nachhaltige Energiegewinnung und die Energiesystemwende? Stefan Zangl: Das E-Werk Kindberg ist auf dem besten Weg in eine sichere Energiezukunft. Wir werden mit der Energiegewinnung aus Sonne, Wind und Wasserkraft für unsere Kunden ein nachhaltiges Modell der Energieerzeugung scha en, das uns auch in Krisenzeiten der Energiewirtschaft die Versorgungssicherheit für Kunden aufrecht erhalten lässt. Frage: Was sind die Herausforderungen dabei? Zangl: Die unterschiedlichen Wetterbedingungen beein ussen die Menge der erneuerbaren Energie, die dem Netz zur Verfügung gestellt werden kann. Scheint die Sonne oder geht der Wind, wird natürlich mehr Energie ins bestehende Netz eingespeist. Wann wieviel der erneuerbaren Energie bereitgestellt werden kann, ist nicht immer eindeutig vorhersehbar. Das stellt unsere Mitarbeiter immer wieder vor neue Herausforderungen, am Energiemarkt zu agieren und zu reagieren. Frage: Was geschieht, wenn sich die Menge der eingespeisten Energie durch wetterbedingte Umstände kurzfristig ändert? Zangl: Unsere Mitarbeiter sind in einem solchen Fall selbstverständlich prompt für ihre Kunden da, deshalb spielt das E-Werk Kindberg auch eine so wichtige Rolle in der regionalen Stromversorgung. Günther Niesenbacher (li.) mit Bürgermeister Christian Sander. Foto: Gemeinde Der kaufmännische Direktor Stefan Zangl (li.) und der technische Direktor und Betriebsleiter Günther Niesenbacher. Foto: SR Zitiert „Das E-Werk Kindberg ist auf dem besten Weg in eine sichere und erneuerbare Energiezukunft.“ Günther Niesenbacher „Vorwärts in eine sichere Energiezukunft“

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