Obersteirische Rundschau, 19./20. Februar 2025, Ausgabe Leoben

Seite 35 19./20. Februar 2025 WERBUNG www.rundschau-medien.at JAGD & WALD 8714 Kraubath, Wolfersbachweg 2, Tel. 0664 40 33 537 Steirische Landesforstgärten Forstpflanzen Forstsamen Pflanzenschutz Dienstleistungen www.forstgarten.at Entgeltliche Einschaltung Egal, ob Buche, Eiche oder Akazie – wir haben ALLES im Sortiment. Jedes Hartbrennholz ist ofenfertig als frisch oder kammergetrocknet in den Längen 25/10, 33/15 oder 50/15 erhältlich. Wir informieren Sie gerne unter Tel. 03334 / 2257 FRÜHJAHRSAKTION Aus der Trockenkammer! Jetzt einlagern! Steiermark. Die Kernlebensräume prägender Wildarten werden flächendeckend erfasst und für die künftige Planung festgehalten. 67 Leute sind seit zwei Jahren in sechs Arbeitsgruppen dabei, die sogenannte Wildökologische Raumplanung für die Steiermark vorzubereiten bzw. voranzutreiben. Es geht darum, in Großlebensräumen über die Grenzen der Jagdreviere und Hegegebiete hinweg Schwerpunkte für einzelne Wildarten zu definieren. „Es ist wichtig, die Kleinstrukturiertheit zwar nicht abzuschaffen, sie aber sinnvoll um einen übergeordneten Blickwinkel zu ergänzen. Wenn Wildarten täglich bis zu 40 Kilometer weit ziehen, kann man sich im Denken nicht auf die Reviergrenzen zurückziehen“, sagt Hannes Fraiß. „Wir haben jetzt einmal das Grundgerüst geschaffen, und voraussichtlich wird es auf Basis des bestehenden Jagdgesetzes mit ein paar zusätzlichen verordnungen funktionieren“, so der Bezirksjägermeister. Schon dieses „Schaffen des Grundgerüsts“, wie Fraiß es nennt, bedeutet sehr großen Aufwand hinter den Kulissen. Denn steiermarkweit gilt es mehr als 2500 einzelne Jagdreviere und knapp 250 Hegegebiete zu berücksichtigen. Dazu kommt die Einbindung der Grundeigentümer, die unter anderem via Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer gut funktioniere, wie Fraiß anmerkt. „Es ist auf Seiten der Jägerschaft jedenfalls vieler Menschen Arbeit in unzähligen ehrenamtlichen Stunden, die von außen auf gut Steirisch keine Sau sieht und für die man gerade deshalb sehr dankbar sein sollte“, so Fraiß. „Unzählige ehrenamtliche Stunden“ Viel Arbeit hinter den Kulissen der Jagd: Bezirksjägermeister Hannes Fraiß (li.) und Stellvertreter Martin Spreitzhofer. Foto: KD Obersteiermark. Ohne Happy End blieb unlängst die Suche nach einem Hund im Fröschnitztal. „Eine Dame aus Wien wollte mit ihren Hunden am Semmering spazieren gehen, beim Öffnen der Autotür sind ihr beide davongelaufen“, erzählt Martin Spreitzhofer, Obmann des Jagdschutzvereins Mürzzuschlag und Jäger in Spital am Semmering. Einer der Vierbeiner konnte umgehend wieder gefunden werden, der andere aber streunte zwei Wochen lang umher und wurde schließlich nahe Mürzzuschlag von einem Zug erfasst. „Der Hund hat nicht gewildert“, stellt Spreitzhofer klar, „trotzdem waren alle Jäger in der Gegend auf ihn sensibilisiert, weil wir einfach helfen wollten, ihn nach Hause zu bringen. Er ist auch mehrfach gesehen worden, nur leider hat er sich nie nah genug anlocken lassen, um ihn abfangen zu können.“ Weidmanns Hilf’ blieb vergeblich

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