Obersteirische Rundschau, 2./3. April 2025, Ausgabe Bruck an der Mur

Seite 17 2./3. April 2025 LOKALES www.rundschau-medien.at Leoben. Die Kinder- und Jugendabteilung am LKH Leoben feiert 80-jähriges Jubiläum mit Zubau und neuen Leistungen. Rund sechs Millionen Euro hat die steirische Krankenanstaltengesellschaft Kages in eine Erweiterung der Kinder- und Jugendabteilung des LKH Hochsteiermark in Leoben investiert. Angrenzend an die im Jahr 2021 in Betrieb genommene Kinder- und Jugendambulanz entstand ein zweigeschossiger Zu- bzw. Ausbau mit rund 1000 Quadratmeter Nutzfläche und zusätzlichem Außenbereich. Therapie und Tagesklinik. In der unteren Etage der Erweiterung befinden sich die neuen Räumlichkeiten der Kinder- und Jugendpsychiatrie, bestehend aus einer Ambulanz und einer Tagesklinik mit sechs Plätzen. Im Stockwerk darüber wurden neue Bereiche für Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Heilpädagogik geschaffen. Die Kinder- und Jugendpsychiatrie wird in Kooperation mit dem LKH Graz II betrieben. „Das 80-jährige Bestehen der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde ist nicht nur ein Meilenstein für das LKH Hochsteiermark, sondern auch ein Zeichen für das Vertrauen, das uns die Menschen der Region über Jahrzehnte hinweg entgegengebracht haben. Wir fühlen uns verpflichtet, diese Tradition durch Innovation und Engagement in die Zukunft zu tragen“, sagte der Leiter der Abteilung Primar Reinhold Kerbl beim Jubiläums- und Eröffnungsfestakt. Kinderhospiz. An die Unternehmensführung und die Vertreter der Politik richtete Kerbl den Appell, auch ein Kinderhospiz zu ermöglichen. „Eine solche Einrichtung gibt es in ganz Südostösterreich nicht, und sie wäre dringend nötig.“ Bei Kages-Vorstandsdirektor Gerhard Stark und Landesrat Karlheinz Kornhäusl lief er damit anscheinend offene Türen ein, denn beide unterstrichen seinen Standpunkt, dass ein Kinderhospiz einfach notwendig sei, und sie kündigten auch die Umsetzung an. „Es soll heute nicht Professor Kerbls letzte Eröffnung sein“, so Kornhäusl. Abteilungsvorstand Reinhold Kerbl. Foto: KD Stadtwerke als Kunstgalerie Kapfenberg. Mit einem Kickoff-Event und einer Vernissage wurde in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Kapfenberg die diesjährige Ausstellung des Kapfenberger Gymnasiums eröffnet. Nach dem Erfolg der vorjährigen Schau „Frida Kahlo Reloadad“ widmen sich die SchülerInnen mit ihren Werken diesmal dem Genre der Pop-Art. Unter dem Titel „Pop Goes My Heart“ werden rund 50 Arbeiten in diesem Stil gezeigt, besonderes Highlight sind mehrere Portraitfotos der KünstlerInnen als ikonische Pop-Art-Charaktere. Die Ausstellung bleibt bis 26. September öffentlich zugänglich. Stadtwerke-Direktor Daniel Grill mit Daniela Kaufmann (li.) und Lisa Pfeiler vom Organisationsteam bei der Eröffnung der Ausstellung. Foto: KK Etwas Großes für die kleinen Patienten Bruck. Im Brucker Stadtrat wurde die Modernisierung des Abwasserpumpwerks Leobnerbrücke beschlossen. Neben dem Neubau des Pumpwerks umfassen die geplanten Maßnahmen auch die Installation von zwei neuen selbstansaugenden Kreiselpumpen sowie der entsprechenden Verrohrung und Belüftung. Insgesamt werden dafür rund 122.000 Euro in die Hand genommen. Weitere 105.000 Euro fließen in die Durchführung einer kameragestützten Kanalkontrolle und -reinigung. Die Maßnahmen dienen zur Erstellung eines digitalen Katasters für rund 18 Kilometer Kanalleitung. Arbeiten im Abwasserbereich SO NAH UND DOCH SO GERN © Steinegger, obersteierstark.at

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