Obersteirische Rundschau, 2./3. April 2025, Ausgabe Bruck an der Mur

Seite 41 2./3. April 2025 LOKALES www.rundschau-medien.at Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. Wir verlosen zwei Osterkörbe mit Delikatessen und Nasch- werk im Wert von je 80 Euro. Auch in diesem Jahr führt die Obersteirische Rundschau gemeinsam mit ihren Partnern unter ihren LeserInnen wieder die traditionelle Osterverlosung durch. Zu gewinnen gibt es wie gewohnt einen Korb voll österlicher Schmankerl mit Schinken, Würsteln und zahlreichen anderen Köstlichkeiten von der Fleischerei Leichtfried in Kapfenberg sowie einen zweiten Korb voll österlicher Naschereien von Schokolade & Co in Bruck im Wert von je rund 80 Euro. Delikates zu Ostern Gewinnfrage Wir verlosen unter den richtigen Einsendungen zwei Osterkörbe im Wert von jeweils rund 80 Euro. Die Frage: Wie lange dauert die vorösterliche Fastenzeit? Einsendungen* bis 9. April an: Obersteirische Rundschau, Grazer Straße 11, 8600 Bruck oder office@rundschau-medien.at. *Mit vollem Namen, Adresse & Tel.Nr. Margit Kucharz-Grandl von Schokolade & Co in Bruck hält einen Korb voller süßer Naschereien für die Rundschau-LeserInnen bereit. Foto: SR Franz und Michaela Winkler von der Fleischerei Leichtfried in Kapfenberg stellen gemeinsam mit Sohn Thomas auch heuer wieder einen Osterkorb voller pikanter Köstlichkeiten zur Verfügung. Foto: SR Exot unter lauter Bäuerinnen, heute gehört er zu den Fixstartern; und seit einer Ausbildung im Jahr 2022 darf er sich mittlerweile auch Brotsommelier nennen. Zu seinen prämierten Produkten zählt unter anderen die Osterpinze aus dem Holzofen, deren Rezept er hier unter dem Motto „afoch guat“ mit den Leserinnen und Lesern der Obersteirischen Rundschau teilt. Wein oder nicht Wein. „Im Original ist es ein Rezept von der Oma, das ich ein wenig adaptiert habe“, sagt Bihusch, „sie hat zum Beispiel Mehl vom Typ 480 verwendet, ich nehme das 700er.“ Und falls jemand ein Schluckerl Wein in der Zutatenliste vermisst: Das lässt der Leobener bewusst weg. „Ohne geht der Teig flaumiger auf“, sagt er, „aus dem gleichen Grund nehme ich für gewöhnlich auch ein bisserl weniger Butter.“ Ein Anliegen ist ihm die Regionalität: „Alles, was sich in der Steiermark beziehen lässt, ist bei mir grundsätzlich von hier.“ Wärme und Geduld. Wichtig sei, dass vor der Verarbeitung alle Zutaten Raumtemperatur haben, wie Franz Bihusch erklärt, damit sie sich gut vermengen. Er selbst stellt sie immer schon am Vorabend raus. Verrührt werden anfangs nur etwas Mehl, Milch, ein klein wenig Zucker sowie Germ zum sogenannten „Dampferl“. Die restlichen Zutaten kommen vorerst unvermengt in die Schüssel eigener Küche und werden erst nach Zugabe des aufgegangenen Dampferls gemeinsam mit diesem verknetet. „Am besten in der Maschine mit einem Rührhaken“, sagt Bihusch, „es geht auch mit dem Mixer, mit der Hand eher nur für die ganz Sportlichen.“ Löst sich der Teig als kompakte Masse gut vom Schüsselrand, darf er rund eine halbe Stunde an einem warmen Ort rasten – in etwa so lange sollte davor auch das Dampferl Gehzeit bekommen haben. Mit etwas Roggenmehl („das verbrennt nicht an der Oberfläche“) wird der Laib dann in Form gebracht und rastet dann erneut. Vor dem Backen erhält er einen großzügigen Anstrich aus Ei, etwas Milch und Salz, dann noch Einschnitte in Form eines dreizackigen Sterns auf der Oberseite. Backen und kühlen. Gebacken wird die Pinze bei Ober- und Unterhitze mit 180 bis 190 Grad, bei Heißluft mit 170 Grad Celsius. „Bei mir gehe ich auf 220 Grad oder leicht darüber, weil die Hitze im Holzofen anders greift als im elektrischen Backrohr“, sagt Bihusch. Mindestens 30 und maximal 40 Minuten sollte die Backzeit betragen – „am besten mit einem Metallspieß kontrollieren; sticht man rein und es bleibt nichts dran kleben, dann passt’s.“ Zum Auskühlen sollte die Pinze nicht plan liegen, sondern auf ein Gitter kommen – „damit gleichmäßig Luft drankommt, auch von unten.“ Klebt noch Teig am Schüsselrand, heißt’s weiterkneten. Beim Formen verwendet Franz Bihusch Roggenmehl. Die Einschnitte für den dreizackigen Stern auf der Oberseite gelingen mit einer Schere mit ein wenig Olivenöl drauf.

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