Seite 4 2./3. April 2025 LOKALES www.rundschau-medien.at Waasenplatz 1 | 8700 Leoben Hauptplatz 18 | 8720 Knittelfeld Tel. 05 7466 E-Mail: office@eca-steiermark.at Web: www.eca-steiermark.at Foto: ECA FAMILIENFREUNDLICHSTER BETRIEB DER STEIERMARK 2015 Award-Gewinner Steuerberater des Jahres 2015 - 2016 - 2017 & 2018 Allrounder Steiermark Bereits zum 4. Mal! Anpassungsfähigkeit (noch mehr) gefordert Die Narrenzeit ist vorbei und mit dem Aschermittwoch soll zumindest einmal im Jahr der Gürtel etwas enger geschnallt werden. Dies sollte nicht nur für die kommenden vierzig Tage von Belang sein, sondern der Verzicht wird wohl etwas länger andauern müssen. Heilfasten und Zellerneuerung sind die zugehörigen medizinischen Begrifflichkeiten. Gesundschrumpfen und Fokussierung auf die Kernkompetenzen sind wirtschaftliche Schlagwörter. Die Regierung wird es als Einsparung und Reduzierung der teilweise tatsächlichen Überförderungen bezeichnen. Da jeder einzelne seinen Beitrag leisten wird: Nennt man das dann Solidarität? Nach dem Leistungsprinzip findet eine Verteilung nach Leistung statt, daher wäre es wünschenswert dieser wieder mehr Anreize zu bieten. Nur keine Sorge, spätestens zu Ostern wird man mit der Osterjause belohnt werden, wenn diese auch etwas weniger üppig als sonst ausfallen könnte. Charles Darwin hat bereits in seiner Evolutionstheorie erklärt, dass eine Anpassung an äußere Umstände vieles ändern aber auch Neues entstehen lassen kann. In diesem Sinne: „Survival of the fittest“. Sonja Haingartner, PMBA Mag. Anita Pfnadschek Durchbruch im Bereich Kernfusion Leoben. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des X-MAT-Laboratoriums am Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie der Montanuniversität Leoben hat einen bedeutenden Fortschritt bei der Entwicklung strahlungsresistenter Materialien für Kernfusionsreaktoren erzielt. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass wir die thermodynamische Stabilität in extremen Umgebungen aufrechterhalten und gleichzeitig die Anzahl der Legierungselemente reduzieren können – ein entscheidender Vorteil für die Herstellbarkeit“, sagen die beiden Leobener Forscher Matheus A. Tunes und Christoph Frühwirth. Radwegbaustelle in Leoben Leoben. In Leoben werden Gehsteig und Radweg auf der Südseite der B116 zwischen Jakobi- und Waasenkreuzung derzeit zu einem kombinierten Geh- und Zweirichtungsradweg umgestaltet. Dabei wird auch die Bushaltestelle bei der Jakobikirche um einige Meter verlegt, um sie optimal in das neue Konzept zu integrieren. Parallel dazu werden die bestehende Auf- und Abfahrt zum Mareckkai verbreitert und die Anbindung der B116 zur Donawitzer Straße optimiert. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Juni dauern, während dieser Zeit wird der Verkehr einspurig aufrechterhalten. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 800.000 Euro, wovon die Hälfte im Rahmen des Radverkehrskonzepts vom Land Steiermark übernommen wird. Bürgermeister Kurt Wallner (li.) und der Radverkehrsbeauftragte Gernot Kreindl bei der Besichtigung der Baustelle entlang der B116. Foto: leopress Viele Fragen zum Thema Geld Bezirk Leoben. Die Arbeiterkammer Leoben präsentierte die Bilanz für das vergangene Jahr. Im vergangenen Jahr war die Beratungstätigkeit der Arbeiterkammer Leoben vor allem von der schwierigen Wirtschaftslage geprägt. „Im Arbeitsrecht war eine Zunahme von Kündigungsanfechtungen zu verzeichnen. Verstärkt traten auch Rechtsunsicherheiten bei Betriebsübergängen sowie im Zusammenhang mit der Altersteilzeit und der Schwerarbeiterpension auf“, sagt Außenstellenleiter Edwin Kriechbaumer, der gemeinsam mit AK-Direktor Johann Scheuch und Präsident Josef Pesserl die aktuellen Zahlen für den Bezirk präsentierte. KonsumentInnen waren überdies insbesondere mit mietrechtlichen Problemen verknüpft mit den gestiegenen Betriebs- und Heizkosten belastet. Insgesamt wurden von der AK Leoben im Vorjahr 21.226 Rechtsauskünfte erteilt und rund 18,2 Millionen Euro erstritten. Die hohe Summe ist auf den Umstand zurückzuführen, dass Leoben der einzige Standort eines Arbeits- und Sozialgerichts außerhalb von Graz ist und diesbezügliche Verfahren für die gesamte Obersteiermark hier abgewickelt werden. Steiermarkweit wurden rund 307.000 Auskünfte erteilt und 89,3 Millionen Euro erstritten. Johann Scheuch, Edwin Kriechbaumer und Josef Pesserl (v. li.). Foto: Russold Die beiden Forscher Christoph Frühwirth (li.) und Matheus A. Tunes. F: KK
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