Obersteirische Rundschau, 2./3. April 2025, Ausgabe Leoben

Seite 40 2./3. April 2025 LOKALES www.rundschau-medien.at Franz Bihuschs Osterpinze Zutaten: 500 g Weizenmehl Typ 700 1 Würfel frische Germ 80 g Zucker 100 g Butter (90 tun’s auch) 2 Eidotter (vom Ei L oder XL) 1/4 Liter Milch 1 Teelöffel Vanillezucker 1 Schuss Rum 1 Prise Salz Abrieb von der Biozitrone etwas Roggenmehl zum Formen 1 Ei zum Bestreichen „Dampferl“ aus Germ, ca. einem Viertel des Mehls, etwas Milch sowie ein wenig Zucker anrühren und an einem warmen Ort ca. 30 Min. zugedeckt gehen lassen. Dann mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel vermengen; kräftig rühren, bis sich der Teig als kompakte Masse gut vom Rand löst; 30 Min. zugedeckt rasten lassen. Mit Roggenmehl in Form wirken, auf Backblech legen, mit feuchtem Tuch abdecken und abermals 30 Min. rasten lassen. Währenddessen Backrohr vorheizen (180 - 190 Grad Ober-/Unterhitze, 170 Grad Heißluft), Laib mit Mischung aus Ei, etwas Milch und Salz bestreichen, oben sternförmig einschneiden, 30 bis 40 Min. backen. Arbeitszeit: ca. 35 Minuten Ruhezeit: ca. 1,5 Stunden Koch-/Backzeit: ca. 35 Minuten Gesamtzeit: ca. 2 Std., 40 Minuten Schwierigkeit: Leoben. Eine selbstgebackene Pinze zur Osterjause – Franz Bihusch verrät, wie’s geht. Vor mehr als 15 Jahren hat der Leobener Installateur Franz Bihusch das Backen als „weltbestes Hobby“ für sich entdeckt. Seither erfreuen sich mit ihm daran die ganze Familie und der Freundeskreis, denn der Quereinsteiger backt nicht nur richtig gerne, sondern auch richtig gut. Davon zeugen auch zahlreiche Auszeichnungen an den Wänden, errungen über viele Jahre hinweg bei den Brotprämierungen der Landwirtschaftskammer. Anfangs war Bihusch dort ein Exot unter lauter Bäuerinnen, heute gehört er zu den Fixstartern; und seit einer Ausbildung im Jahr 2022 darf er sich mittlerweile auch Brotsommelier nennen. Zu seinen prämierten Produkten zählt unter anderen die Osterpinze aus dem Holzofen, deren Rezept er hier unter dem Motto „afoch guat“ mit den Leserinnen und Lesern der Obersteirischen Rundschau teilt. Wein oder nicht Wein. „Im Original ist es ein Rezept von der Oma, das ich ein wenig adaptiert habe“, sagt Bihusch, „sie hat zum Beispiel Mehl vom Typ 480 verwendet, ich nehme das 700er.“ Und falls jemand ein Schluckerl Wein in der Zutatenliste vermisst: Das lässt der Leobener bewusst weg. „Ohne geht der Teig flaumiger auf“, sagt er, „aus dem gleichen Grund nehme ich für gewöhnlich auch ein bisserl weniger Butter.“ Ein Anliegen ist ihm die Regionalität: „Alles, was sich in der Steiermark beziehen lässt, ist bei mir grundsätzlich von hier.“ Wärme und Geduld. Wichtig sei, dass vor der Verarbeitung alle Zutaten Raumtemperatur haben, wie Franz Bihusch erklärt, damit sie sich gut vermengen. Er selbst stellt sie immer schon am Vorabend raus. Verrührt werden anfangs nur etwas Mehl, Milch, ein klein wenig Ein Festtags-Klassiker aus der Das Dampferl muss nach dem Rühren eine halbe Stunde gehen, die anderen Zutaten bleiben derweil unvermengt. Der Steiermark erfolgreichster Hobbybäcker Franz Bihusch mit fertiger Pinze vor seinem Holzofen. Sein Rezept funktioniert auch im Rohr des herkömmlichen Küchenherds. alle Fotos: KD Einsätze, Übungen und Marie Kraubath. Im Beisein einiger Ehrengäste fand die heurige Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Kraubath statt. Unter anderen konnte Kommandant Robert Gmundner Bürgermeister Erich Ofner, den stellvertretenden Bereichskommandanten Alexander Siegmund und Abschnittskommandant Herbert Edlinger sowie mehrere VertreterInnen befreundeter Einsatzorganisationen begrüßen. In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr berichtete Gmundner von 40 Einsätzen sowie zahlreichen Übungen und weiteren Tätigkeiten, für die in Summe 6799 ehrenamtliche Stunden aufgewendet wurden. Darüber hinaus betonte er auch die Verdienste der Feuerwehrjugend, von der insgesamt 421 freiwillige Stunden geleistet wurden. Emotionaler Höhepunkt der Versammlung war die offizielle Angelobung von Feuerwehrhündin Marie, die seit dem Vorjahr als motivierende Begleiterin im Feuerwehralltag geschätzt wird. Kommando und Ehrengäste mit Feuerwehrhündin Marie. Foto: FF Kraubath

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