Seite 4 2./3. April 2025 LOKALES www.rundschau-medien.at Ihr Notar, Ihr sicherer Zugang zum Recht Kapfenberg. Möchte man einem Kind zu Lebzeiten etwas schenken, ist es ratsam, sich mit den rechtlichen Auswirkungen einer Schenkung in einem späteren Verlassenschaftsverfahren auseinanderzusetzen. Seit 1. Jänner 2017 müssen sich Kinder Schenkungen zu Lebzeiten über Verlangen eines anderen Kindes grundsätzlich auf ihren gesetzlichen Erbteil anrechnen lassen. Der Wert des Geschenkes (z.B. einer geschenkten Liegenschaft) mindert also den Erbteil des beschenkten Kindes. Die Anrechnung kann nur dann unterbleiben, wenn dies bei der Schenkung selbst schriftlich vereinbart wurde oder der Geschenkgeber dem Geschenknehmer die Anrechnungspflicht im Rahmen einer letztwilligen Anordnung ausdrücklich erlassen hat. Neben der wertmäßigen Anrechnung der Schenkung auf den Erbteil des beschenkten Kindes kann es sogar zu einklagbaren Ergänzungsansprüchen anderer pflichtteilsberechtigter Personen gegenüber dem beschenkten Kind kommen. Um allfällige Unklarheiten zu vermeiden, ist die Inanspruchnahme einer rechtlichen Beratung in jedem Einzelfall dringend anzuraten. Für nähere Auskünfte: Wiener Str. 29, 8605 Kapfenberg Tel. 03862/28800-0 office@notariat-kapfenberg.at Notarsubstitut Mag. Michael Mühl. Foto: Mühl Diakonissen eröffnen die PVE Kindberg. Die Diakonissen werden die Primärversorgungseinheit in Kindberg betreiben, die Eröffnung soll im Herbst erfolgen. Bei einem gemeinsamen Medientermin gaben die Stadtgemeinde Kindberg, ÖGK und Diakonissen bekannt, dass für die geplante Primärversorgungseinheit (PVE) in Kindberg jetzt ein Betreiber gefunden wurde. Die Ordensgemeinschaft der Diakonissen wird nach Admont und Mürzzuschlag in Kindberg ihre dritte PVE eröffnen. „Jetzt gilt es die gesamten Bewilligungsverfahren und die Umbauarbeiten abzuwickeln, doch ich bin optimistisch, dass wir noch heuer im Herbst eröffnen werden“, sagte Hannes Stickler, Geschäftsführer der PVE Diakonissen GmbH. In den ÖGK-Räumlichkeiten. Die Räumlichkeiten bleiben wie bereits beim im Mai des Vorjahrs präsentierten Projekt die selben – im Gebäude der ÖGK in umittelbarer Nähe des Volkshauses. „Wir sind einfach gescheitert mit unserem Vorhaben, ein PVE selbst zu betreiben. Wir haben schlichtweg die Ärzte nicht gefunden“, sagte Josef Harb von der ÖGK. „Nun sind wir froh, dass wir mit den Diakonissen einen Betreiber gefunden haben“, so Harb weiter. Auf die Frage, wie die Beim Medientermin: Josef Grätzhofer, Christine Seitinger, Christian Sander, Hannes Stickler, Josef Harb und Ines Schöls (v. li.). Foto: PA Spital lädt zur ersten Messe Spital/S. Rund 40 Aussteller werden bei der ersten Spitaler Messe am 26. und 27. April in und rund um die Volksschule dabei sein. Unter dem Motto „Spital ist genial“ lädt die Gemeinde Spital am Semmering am 26. und 27. April zur ersten Messe in und rund um die Volksschule. „Ziel ist es, Spital und seine Vereine und Unternehmen bekannter zu machen“, sagt Nina Haslinger-Streit, die gemeinsam mit Sonja Filzwieser und der Unterstützung der Gemeinde die Messe organisiert. „Wir haben anfangs selber nicht gewusst, dass wir so viele Gewerbetreibende in unserer Gemeinde haben. Insgesamt sind es mehr als 100“, so Sonja Filzwieser, die im Herbst des vergangenen Jahres die Idee für die Spitaler Messe hatte. „Im Rahmen des Programms ,Gesunde Gemeinde‘ habe ich angeregt, dass ich mir regelmäßig Vorträge wünschen würde und so ist irgendwie die Idee einer Messe entstanden“, erzählt Filzwieser. Auf dem Programm stehen nun neben Workshops und Vorträgen auch zahlreiche Messestände inklusive Mitmachaktivitäten. Insgesamt werden rund 40 Unternehmen und Vereine aus Spital am Semmering ihr Angebot präsentieren. Die Palette reicht dabei vom Musikverein und der Feuerwehr über den Dachdecker und Sportfachhändler bis zu den Gastronomiebetrieben und dem Imker. Offizieller Beginn der Messe ist am Samstag, dem 26. April, um 10.30 Uhr mit einem Festakt. Insgesamt sechs Musikgruppen werden zudem im Laufe der beiden Messetage für eine musikalische Unterhaltung sorgen. So spielen die Stuhleckbradler am Sonntag ab 10 Uhr bei einem Frühschoppen. „Und auch einen Blick zurück werden wir werfen, so wird es historische Fotos und Videos im Rahmen der Messe ebenfalls zu sehen geben“, sagt Filzwieser. Das Organisationsduo Sonja Filzwieser und Nina Haslinger-Streit mit Bürgermeisterin Maria Fischer und Vize Marcel Skerget (v. li.). Foto: PA
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